Verhandlungsbereitschaft verkünden und Siedlungsbau beschließen - diesen Kurs hat Israel auch heute fortgesetzt: In Ost-Jerusalem sollen 1600 Wohnungen entstehen. Dies torpediert die Vermittlungsbemühungen von US-Vizepräsident Biden. Ungewohnt deutlich kritisierte das Weiße Haus dann auch die Entscheidung.
Nach dem Aus für den europäischen Konzern EADS im Rennen um den Milliardenauftrag für das neue Tankflugzeug der US-Streitkräfte hat sich Wirtschaftsminister Brüderele enttäuscht geäußert. Schon "Anzeichen von Protektionismus" seien schädlich. Die EU-Kommission kündigte an, die weitere Entwicklug "sehr genau" zu verfolgen.
"Europa hat sich für den A400M entschieden, warum sollten die USA nicht einen amerikanischen Tanker kaufen?" Militärexperte Lange betont gegenüber tagesschau.de, politische Entscheidungen seien im Rüstungsgeschäft gang und gäbe. Außerdem habe das Aus von EADS in dem vermeintlichen "Jahrhundertdeal" auch positive Aspekte.